Wie wählt man den richtigen Metalldetektor für die Lebensmittelindustrie aus?
Metalldetektoren finden in einer Vielzahl von Branchen Anwendung, und die Anforderungen an die Produktprüfung variieren je nach Branche. Insbesondere in der Lebensmittelindustrie gibt es eine Vielzahl von Produkten. Wie wählt man also den richtigen Metalldetektor für die Lebensmittelindustrie aus?
Produkteffekte sind ein wichtiger Faktor, der die Detektionsgenauigkeit von Lebensmittelmetalldetektoren beeinflusst. Verschiedene Produkte weisen unterschiedliche Produkteffekte auf. In der Lebensmittelindustrie gibt es viele Unterkategorien. Hinsichtlich des Produktzustands lassen sich im Allgemeinen zwei Arten unterscheiden: trockene und feuchte Produkte.
1. Trockenprodukte
Das trockene Produkt enthält kein Wasser und ist daher leichter zu erkennen. Bei der Auswahl der Geräte können herkömmliche Produkte verwendet werden. Wählen Sie den passenden Maschinentyp entsprechend der Produktform. Für Lebensmittel in kleinen Beuteln, wie Brot, Kekse und Süßigkeiten, eignen sich in der Regel Förderband-Metalldetektoren für den Einsatz in Produktionslinien. Diese werden am Ende des Produktionsprozesses platziert und gelangen nach der Prüfung direkt ins Lager. Für trockene, körnige und pulverförmige Produkte ist ein Fallmetalldetektor erforderlich, der mithilfe einer automatischen Trennvorrichtung einwandfreie und nicht einwandfreie Produkte aussortiert. Der Fallmetalldetektor hat eine kleine Öffnung und eine höhere Detektionsempfindlichkeit als Förderband-Metalldetektoren.
2. Feuchte Produkte
Im Vergleich zu trockenen Produkten sind feuchte Produkte schwieriger zu analysieren. Feuchtigkeit und Wasser in feuchten Produkten weisen unter anderem eine hohe Leitfähigkeit auf. Bei der Analyse feuchter Produkte in Verpackungen können Probleme mit Salz und Zucker auftreten. Diese Faktoren beeinflussen die Detektion, was wir als „Produkteffekt“ bezeichnen. Wenn Sie also feuchte Produkte herstellen, sollten Sie bei der Auswahl eines Lebensmittelmetalldetektors ein Gerät mit wasserdichtem Gehäuse und hoher Störfestigkeit wählen.
Es gibt jedoch eine weitere Kategorie von Feuchtprodukten, die als reine Flüssigkeiten, Pasten oder klumpige Produkte vorliegen. Für diese Produkte ist ein Rohrleitungsmetalldetektor erforderlich, der mithilfe einer Pumpe Druck erzeugt, um das Produkt durch die Inspektion zu befördern. Bei reinen Flüssigkeiten müssen die Druckparameter der Pumpe während der Prüfung eingestellt werden, da die Prüfgeschwindigkeit mit der Reaktionszeit der Detektionssonde übereinstimmen muss. Bilden sich in pastösen oder klumpigen Produkten Blasen, kann der Detektor diese nur schwer erkennen, und es kann zu Fehlalarmen kommen.
Die obigen Ausführungen dienen der Unterscheidung zwischen trockenen und feuchten Produkten und zeigen einige Gemeinsamkeiten auf, wie beispielsweise Temperatur und Testumgebung. Wie lassen sich diese Produkteinflüsse minimieren? Sie müssen eine für Ihren Anwendungsfall geeignete Maschine auswählen und verstehen, wie Sie Produkteinflüsse korrekt vermeiden.
